1. Tag - Die Anreise

Lange haben wir auf diesen Tag gewartet, endlich ging es los um eines unserer Traumziele, Angkor Wat in Kambodscha, zu erleben. Laut unserem Reiseplan sollten wir in Frankfurt sowohl das Ticket von Frankfurt nach Saigon (ich vermeide den Namen Ho Chi Minh City, denn er gefällt mir nicht und ist mir zu kommunistisch) als auch den Weiterflug von Saigon nach Siem Reap in Kambodscha mit 2 Std. Aufenthalt in Saigon bekommen. Als ich im Gate nach dem Ticket für den Weiterflug schaute, stellte ich fest, dass es sich nicht um 2 Std. Aufenthalt, sondern um 9 Std. handelt. Nach einem Telefonat mit dem Reiseveranstalter wurde mir mitgeteilt, dass sie sich mit der Fluglinie Vietnam Airlines in Verbindung gesetzt hätten, da noch mehrere Passagiere das gleiche Problem hatten. Leider konnte der Reiseveranstalter nichts unternehmen, da die Flüge von Vietnam Airlines durchgeführt werden. Mit einem Grollen im Bauch ging es dann endlich los Richtung Saigon.

Eine Sitzreihe vor uns hatte ein Vietnamese eine 3-er Sitzreihe ganz für sich alleine, denn das Flugzeug war nicht ausgebucht. Im Laufe des Flugs trank er mehrere Büchsen Bier, legte sich quer und ließ, während er schlief, seinen analen Körperdüften freien Lauf.

 

2. Tag - Saigon - Siem Reap

Vier Filme, analem Gestank vor uns und leckerem Bordessen später landeten wir nach 12 Std. in Vietnam. Aus dem Flugzeug raus, immer den Transferschildern folgend, ging es durch den nächsten Zollbereich in die Abflughalle, nun hieß es WARTEN, bis auf den Anzeigetafeln unser Gate angegeben wurde. Zwischenzeitlich viel Langeweile, die Abflughalle 3 mal durchquert und irgendwo sogar eine Ruhezone mit Liegen entdeckt. Hier legten wir uns erst einmal 2 Stunden hin und dösten.

Nach unendlichen Stunden ging es endlich weiter Richtung Siem Reap. Unsere Visaanträge sowie die nagelneuen Dollarscheine (30 $ p.P.) hatten wir alle griffbereit, als es nach der Landung zur Visastelle ging. Leider wurden uns im Flugzeug keine Zollerklärungen ausgegeben, weshalb wir, nachdem wir an der Visastelle an der Reihe waren, erst diese ausfüllen und uns deswegen wieder am Ende anstellen mussten. Als Inge dann an der Reihe war, wurde ihr ein $ 10 wieder entgegengeworfen, der wäre angeblich kaputt. Zum Glück hatten wir mehr Dollars als nötig dabei, daher war es kein Problem, ihn auszutauschen. Insgesamt saßen 7 Beamte in Uniform an der Kontrollstelle und jeder machte irgendwas ... der Letzte bekam vom Vorletzten die Ausweise zugeworfen und dieser rief dann die Namen auf und man durfte sich seinen Pass wieder abholen.

Weiter ging es dann zur Passkontrolle, ja die gibt es auch noch ;-) ... da wurden dann elektronische Fingerabdrücke genommen, man wurde fotografiert und dann endlich die Koffer abholen ... Willkommen in Kambodscha. Das ganze Prozedere dauerte über eine Stunde ... Kommunismus pur.

Raus aus dem Flughafen und nach dem Reiseleiter suchen, diesen sahen wir sofort und er erklärte uns, dass sich 8 Mitreisende unsere Truppe in Saigon am Vietnam Airlines Schalter durchgefragt hatten und mit der ursprünglichen Maschine, die nur 2 Std später abhob, geflogen sind. Nach deren Angaben wurden wir gesucht aber man fand uns nicht. Die Maschine war nur zur Hälfte besetzt. Das wäre nicht passiert, wenn eine Rundreisetruppe sich schon am Abflugort kennen gelernt hätte.

Nachdem ich meinen Unmut dem Reiseleiter mitteilte, ihm aber auch sagte, dass er persönlich nichts dafür konnte, fuhren wir restlichen dann in unsere wunderschönes Hotel "La Niche D'Angkor Boutique". Wir, die letzten 9 verstanden uns auf Anhieb und blieben bis zum Ende der Rundreise ein eigenes kleines Team. Im Hotel angekommen ging es schnell noch in den Pool und dann sind wir zu Fuß in das Zentrum von Siem Reap gelaufen, wo wir ein einheimisches Restaurant gefunden hatten. Nach sprachlichen Differenzen, auch englisch war schwer zu verstehen, wenn überhaupt, bestellten wir erst einmal eine Runde Bier und prosteten auf DU unter uns an.

Ja, aber auch sprachliche Differenzen gab es unter uns, denn es gab Schwaben, Franken, einen Österreicher, Bayer und uns aus Rheinhessen :-)

Nach einem ausgiebigen Abendessen, es bekam nicht jeder das, was er bestellte, ging es dann zurück ins Hotel.

 

3. Tag - Siem Reap - Angkor Wat

Am Morgen fuhren wir in ein Kloster in Siem Reap und erhielten bei einer buddhistischen Zeremonie tiefe Einblicke in die Kultur und die religiösen Traditionen des Landes. Zu Beginn dieser Zeremonie wurden wir von einem Mönch gesegnet und während eines Sprechgesangs in Bali-Sprache mit heiligem Wasser bespritzt. Eine Darbringung von verschiedenen Blumen, zusammen mit Weihrauch und Kerzen begleitete diese Zeremonie. Der Mönch beendete seine Segnung, indem er uns ein kambodschanisches, rotes Armband um das rechte Handgelenk band. Dem Glauben zufolge bringt es Glück und Gesundheit auf dem weiteren Lebensweg.

Dann ging es endlich nach Angkor Wat. Die Tempelanlage wurde 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Angkor Wat ist mit seinen Ausmaßen eines der größten Bauwerke der Erde. Nicht umsonst betrug die Bauzeit über 30 Jahre. Hier bewunderten wir die längsten zusammenhängenden Flachreliefs der Welt, welche die äußere Galerie auf ihrer gesamten Länge schmückte und Einblicke in die Geschichte der hinduistischen Mythologie gewährte. Wir erklommen die dreistufige Pyramide um einen fantastischen Blick auf die ganze Anlage zu erhaschen. Hier konnten wir für ein paar Minuten das magische Flair dieses magischen Ortes genießen.

Im Anschluss fuhren wir weiter und bestaunten als nächsten Höhepunkt den kleinen aber außergewöhnlich gut erhaltenen Banteay-Srei-Tempel. Auch hier waren wir begeistert von den filigranen . Aufgrund seiner Ornamentik gilt er als einer der kunstvollsten Tempel der Region und als ein Juwel der Khmer-Kunst.

Am Nachmittag lernten wir die Umgebung von Siem Reap, fernab der weltberühmten Tempelanlage von Angkor, bei einer abenteuerlichen Quadtour auf eine ganz besondere Weise kennen. Während der Fahrt konnten wir spektakuläre Aussichten auf die tropische Landschaft mit unzähligen Palmen und sattgrünen Reisfeldern genießen.

Zurück im Hotel ging es erst unter die Duschen, dann in das Pool und anschließend mit dem Team nach Siem Reap zum bummeln und lecker essen an einer der unzähligen Garküchen.

 

4. Tag - Siem Reap - Angkor Thom - Bayon Tempel

Am Morgen sollte es dann sportlich werden, auf Mountainbikes sollte es von unserem Hotel bis zum Gelände von Angkor gehen. Bei 37 °c und 80 % Luftfeuchtigkeit entschieden Inge und ich, das uns angebotene Tuck-Tuck zu nehmen. Die meisten anderen schwangen sich auf das Rad und durchquerten Siem Reap in der Rush Hour in Richtung Angkor. Unterwegs genossen wir die unberührte Wildnis der

kambodschanischen Flora und Fauna, bevor wir das Südtor von Angkor Thom erreichten. Die befestigte Stadt verteilt sich auf 10 km² und ist von einer großen Mauer umringt. Das mächtige Eingangstor wird von einem in die Mauern gemeißelten Gesicht bewacht. Die Stadt beherbergt einige der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Angkors. Die Ruinen des Baphuon, die Elefantenterrasse und die Terrasse des aussätzigen Königs versetzte uns in die frühere Zeit zurück. Im Anschluss stärkten wir uns in einem Restaurant an einem Picknick, welches uns liebevoll eingepackt übergeben wurde.

Vom Westtor des Walls fuhren wir weiter zum Tempel Bayon, einem der beeindruckendsten Orte auf dem Gelände von Angkor.

Hier hieß es nun Abschied von Angkor nehmen und es ging mit dem Fahrrad bzw. dem Tuck-Tuck zurück zum Hotel. Auch hier das gleiche Ritual wie seit dem ersten Tag im Hotel: duschen, Pool, 9 Bier, 2 Sprite und 3 Gläser.

Abends ging es dann zum letzten Mal in die Stadt, diesmal traute sich Inge einen Spieß frittierte Maden zu essen. Anschließend gab es noch eine Runde Fisch Pediküre, das Gelächter war natürlich riesig.

 

5. Tag - Siem Reap - Angkor Wat - Sonnenaufgang - Phnom Penh

Einen klitzekleinen Augenblick durften wir doch noch einmal in Angkor Wat verbringen, nämlich den Sonnenaufgang bewundern. Um 4 Uhr war die Nacht vorbei und es ging mit dem Bus zum Haupteingang von Angkor Wat. Es gibt kaum was romantischeres, als solche Bilder zu sehen, sie selbst zu knipsen und den Sonnenaufgang dort zu erleben. DENKSTE ... wir waren nicht die einzigen, ca. 1000 Menschen aus aller Welt hatten den gleichen Gedanken. Sobald es etwas heller wurde, gingen sofort alles Smartphones in Aktion MIT BLITZ ... ok, da soll also ein 3 m Blitz, das Gelände ausleuchten *kopfklatsch*.

Danach ging es wieder in das Hotel zum frühstücken, Koffer packen und ab in den Bus Richtung Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha. Unsere Guide für Siem Reap verabschiedete sich von uns und wünschte uns eine gute und angenehme Fahrt .

Während der langen Busfahrt von 330 km nach Phnom Penh hatten wir Zeit, uns die beeindruckenden Erlebnisse von Angkor noch einmal in Erinnerung zu rufen. Unterwegs hielten wir auf halber Strecke und es gab leckes Mittagsessen in einem Restaurant.

Kambodschas Hauptstadt liegt malerisch am Zusammenfluss von Mekong, Bassac und Tonle Sap. Sie gilt als die schönste der während der französischen Kolonialzeit in Indochina erbauten Städte. Gegründet wurde sie 1372 von einer reichen Khmer-Frau namens Penh. Ursprünglich nur als kleines Kloster auf einem Gipfel eines Hügels errichtet, hat sich Phnom Penh zu einem wichtigen Zentrum des Landes entwickelt.

In der Rush Hour durchquerten wir Phnom Penh und gelangten am frühen Abend an unserem Hotel "Kolab Sor" mitten in der Stadt an. In der Lobby trafen wir unseren lokalen Guide, der uns während des Aufenthaltes in Phnom Penh begleitete.Unser Zimmer lag im 4. Stock mit seitlichem Blick auf den Mekong. Leider fing es an diesem Abend an zu regnen, aber es war ein warmer Regen. Wir trafen uns in der Lobby und folgten dem Hinweis unseres Guides, wo wir nett essen gehen könnten. Bis wir ein geeignetes kleines Restaurant fanden, waren wir nass, sehr nass.

Danke nochmal an unseren Österreicher Walter, der uns immer wieder mit seiner Smartphone-App zu den richtigen Plätzen und auch zum Hotel zurück leitete. Aber hier hatte es sich gelohnt, das Essen war wunderbar und wir haben die Erfahrung gemacht, dass Papaya Salat nicht unbedingt orange sein muss.

Wir ließen den Abend ausklingen und fanden uns später noch auf der Sky Bar vom Hotel wieder, wo es noch einen Absacker gab.

 

6. Tag - Phnom Penh - Koh Dach

Eine Flussfahrt auf dem Mekong war angesagt. Wir fuhren zur zu der idyllisch gelegenen Insel Koh Dach, die nur wenige Kilometer flussaufwärts vom Stadtkern Phnom Penhs entfernt liegt. Auf einer 1,5-stündigen Bootsfahrt ließen wir die malerische Landschaft auf uns wirken. Wir beobachteten das Leben am und auf dem Fluss. Hier gab es viel zu sehen, aber auch die Armut der Flussbewohner, die  oft auf ihren kleinen Booten wohnten oder in kleinen Hütten am Uferrand.

Auch hier war nach dem Landgang wieder eine Fahrradtour vorgesehen, welche ich aber ablehnte, da ich beim ausstieg vom Boot leicht umknickte und Schmerzen im Knöchel hatte ... wozu sind Tuck-Tucks da?

Hier erfuhren wir Näheres über das Leben der Einheimischen und das traditionelle Produkt dieser Region, die Seide. Wir besuchten eine kleine Seidenmanufaktur mit anschließendem Verkauf.

Das Mittagessen nahmen wir zusammen in einem kleinen Restaurant ein, in dem die Besitzerin, die gut Deutsch sprach, nur für unsere Gruppe lecker einheimisch kochte. Nach diesem ausgiebigen Mahl ging es wieder quer über die kleine längliche Insel zurück zu unserem Boot.

Nach der Rückfahrt ging es im Hotel unter die Dusche und dann wieder auf die Suche nach einem Restaurant. Wir fanden ein Restaurant, aber es gab da mehr weibliche Angestellte, als Gäste. Die Bestellung war auch sehr schwer, denn auch hier war englisch nicht die bevorzugte Alternative. Also tranken wir nur eine Runde Bier und gingen weiter, wieder in Richtung des Restaurants vom Vortag. Hier konnten wir nichts falsch machen, das Essen wir klasse, der Papaya Salat immer noch nicht orange und die Rechnung günstig.

Wie am Tag zuvor gab es dann wieder auf der Sky Bar vom Hotel einen Absacker ... ok, es waren 2-3

Danach schlief ich aber auch sehr gut.

 

7. Tag - Phnom Penh - Vientiane

An diesem Tag lernten wir Phnom Penh bei einer Stadtrundfahrt näher kennen. Den Anfang machten wir mit dem besuch des Königspalastes. Er ist noch immer die offizielle Residenz des Königs Norodom Sihamoni . An den Palast schließt sich die Silberpagode an, die auch als "Pagode des smaragdgrünen Buddhas" bekannt ist. Erstmals ist uns hier diese Farbenpracht in Gold und Silber aufgefallen, unglaublich beeindruckend. In der Zeremonienhalle war fotografieren verboten, wie eigentlich in fast allen noch heute von König benutzen Hallen bzw. Räumen. Hier kläffte mich sofort ein Wachmann an ... wuff. Auch an jedem offenen Fenster saß

genau postiert eine Wache und kotrollierte die Fotoversuche ... keine Chance ... wuff.

Danach fuhren wir zum Wat Phnom. Der Legende nach fand eine Frau an dieser Stelle einst prachtvolle Buddha-Statuen und lies einen Tempel an dieser Stelle errichten, um diese Figuren darin zu bewahren. Der Tempel, der auf einem ca. 27 m² hohen, künstlichen Hügel gebaut wurde, ist das höchstgelegene Bauwerk der Stadt und gilt als Geburtsstätte der heutigen Hauptstadt.

Zur Mittagszeit fuhren wir an den Mekong und fanden ein Restaurant mit Bewirtung auf dem Dach im 4. Stock. Unsere Truppe bestellte wie üblich 9/2/3, der Kellner hatte leider nicht so viel Bier auf der obersten Etage, so dass er Nachschub im Keller holen musste. Schwer schnaufend, nassgeschwitzt kam er wieder mit einer Ladung Bier zu uns. Nachdem wir nun unsere Bestellung für das Essen aufgegeben hatten, musste er noch mehrere Mal in das Erdgeschoss zur Küche laufen um unser fertiges Essen dann in den 4. Stock zu tragen, wir amüsierten uns jedes mal, wenn er lachen, aber schwer schnaufend zu uns kam. Dementsprechend bekam er aber auch von uns dann gutes Trinkgeld.

Nun hieß es auch wieder von Phnom Penh Abschied nehmen, wir fuhren zum Flughafen und verabschiedeten uns auch hier wieder von unserem örtlichen Guide.

Wir waren gut in der Zeit und saßen im Flugzeug fast alle zusammen. In Vientiane angekommen dachten wir an die Terror-Einreise wie Tage zuvor in Siem Reap, aber hier war es doch sehr locker. Auch das doppelte Visum, wie zuvor nachzulesen war, war nicht nötig, der freundliche Beamte gab uns eines gleich wieder zurück.

Zuvor hatten wir im Flugzeug schon die Zollerklärung ausgehändigt bekommen, die nun schnell mit dem Ausweis von 2 Personen bearbeitet wurde. Sehr zügig waren wir durch den Zoll und aus dem Flughafen raus, wo uns nun unser nächster Guide Humpan für Laos begrüßte. Nachdem alle Koffer verstaut waren, ging es zu unserem Hotel "Vansana Riverside Hotel" direkt am Mekong. Auf der Fahrt fiel uns auf, wie viel sauberer Laos zu Kambodscha war.

Da es vor dem Hotel eine Menge organisierter Garküchen gab, hatten wir nicht weit und jeder suchte sich in der Auslage etwas zum grillen aus. Die meisten nahmen wie so oft Fisch, Inge und ich hatten meist Hühnchen oder vegetarisch. Zum trinken, wie immer 9/2/3 ...

So endet auch dieser Tag, unser erster in Laos ... hier hatte ich das Gefühl, hier bin ich angekommen, so schön, so wundervoll, aber das sollte sich sogar noch steigern.

 

 

8. Tag - Vientiane - Buddha Park - viele Tempel - Hochzeit

Die Hauptstadt von Laos gilt auch heute noch als ein verschlafenes Städtchen mit viel Charme, bewachsenen Alleen, interessanten Tempeln und farbenprächtigen Märkten. Diesen Charme konnten wir an diesem Tag bei einer Stadtbesichtigung kennen lernen.

Der 1. Mai war auch hier in Laos ein Feiertag. Das war sehr schön, denn wir hatten keine verstopften Straßen. Zuerst ging es aber aus der Stadt hinaus zu einem Buddha-Park. Hier befinden sich ungefähr 200 buddhistische und hinduistische Statuen und Bilder, die verschiedene Epochen darstellten. Der Skulpturenpark mit meterhohen Betonfiguren wurde 1958 vom laotischen Künstler Boun Leua Soulilat erschaffen.

Danach ging es zurück nach Vientiane und wir besuchten Pah That Luang, die Goldene Stuba. Ein von weitem schon sichtbares goldenes Monument. Das Monument ist von einem quadratischen, nach innen offenen, überdachten Wandelgang umgeben, in dem einige Statuen im Khmer- und im Lao-Stil aufgestellt sind. Der

Stupa steht auf drei nach oben kleiner werdenden Terrassen, die jeweils außen von großen, stilisierten Lotos-Blütenblättern gestützt werden. Hier erlebten wir die Fotoaufnehmen wir ein hübsches Hochzeitspaar, welches ich natürlich auch gleich für uns ablichtete.

Unweit der Goldenen Stuba besichtigten wir dann den neuen Tempel von Pah That Luang. Hier leben heute die Mönche in einem farbenprächtigen neuen Bau in altem Baustil. Wundervoll bunte Gemälde, sogar an den Decken. Auf dem kompletten Gelände von Pah That Luang gab es noch mehr solcher kleinen Bauwerke und Tempel.

Dann ging es zum Arc de Triomphe von Vientiane, dem Arc de Triomphe in Paris nachempfundenen Prachtbau. Wir ließen es uns nicht nehmen, diesen zu besteigen um einen wundervollen Blick auf ganz Vientiane zu bekommen.

Nun war es Zeit für das Mittagsessen, wir fuhren in ein einheimisches Restaurant, in dem es die wohl, laut unsrs Guides, beste Nudelsuppe von Laos geben solle. Also bestellten wir alle diese Nudelsuppe, es war aber keine kleine Suppe, sondern fast schon eine Schüssel für jeden ... Papp satt waren wir danach.

Der nächste Tempel stand nun an, wir besuchten Wat Si Saket, einen der ältesten Tempel der Stadt. Der Gebäudekomplex, mit einer das Hauptgebäude mit seinem fünfteiligen Dach umgebenden Terrasse, ist von einer Mauer mit mehr als 2000 Buddha-Bildnissen aus Stein, Keramik und Silber umgeben. Heute beherbergt Wat Si Saket auch ein Museum und wird von nur einem Abt bewohnt.

Zurück im Hotel ging es erst einmal in den Pool und ... 9/2/3

Einen abendlichen Gang zum nahen Nachtmarkt, der eigentlich mehr für Touristen ist, konnten wir nicht ausschlagen. Wieder am Hotel angekommen, suchten wir uns einen Platz an den unzähligen leckeren Garküchen, bestellten 9/2/3 dann etwas zu essen und ließen den Tag noch einmal Revue passieren.

Nach dem essen sind wir noch einen Absacker an einer Bar vor dem Hotel gegangen. Inge bestellte Ginger Beer, welches separat nicht auf der Karte stand, aber als Mixtur zu einem anderen Getränk aufgelistet war. Der Angestellte nahm unsere Bestellung auf und wir kamen bis auf Inges Getränk alles geliefert. Auf unsere Nachfrage, wo denn das Ginger Beer sei, ging er wieder weg und schickte einen weiteren Angestellten in den Supermarkt ... nichts geschah danach. Auf eine weitere Frage meinte er, es gäbe kein Ginger Beer, also bestellte Inge Vodka mit Soda. Dies kam dann auch gleich, aber man schmeckte nur Zitronenwasser. Nun gut, als dann die Rechnung kam, stellten wir fest, dass sie viel zu hoch sei. Nach einer Reklamation kam eine zweite, wesentlich günstigere Rechnung. Aber auch diese war falsch, denn wir bemängelten den fehlenden Vodka im Zitronenwasser. nun kam die Chefin mit der Flasche Vodka und meinte, dass sie selbst dieses Getränk gemischt hätte. Diese Chefin hatten wir aber noch nicht an der Bar gesehen, als wir bestellten. Dann kam die dritte Rechnung, welche wir dann auch bezahlten.

Nun war es Zeit für das Bett, morgen sollten wir Vientiane verlassen und 160 km nach Vang Vieng fahren.

 

9. Tag - Vientiane - Vang Vieng - Pha Thao

Das Flachland ließen wir nun hinter uns und fuhren in das Hochland, die Landschaft wurde immer schöner bis wir in Vang Vieng ankamen. Die Stadt besticht vor allem durch ihre idyllische Lage am Fluss Nam Song. Vang Vieng ist unter Rucksackreisenden als Szene Ort für ausgelassene Feiern mit Drogen (hauptsächlich Alkohol) und Musik bekannt. Im Jahr 2011 starben nach offiziellen Angaben 22 Urlauber, viele von ihnen, als sie mit aufgeblasenen Autoschläuchen den Fluss abwärts trieben und an Stromschnellen umkippten. Bis Mitte 2012 gab es sechs Unfalltote. Als Reaktion darauf schlossen die laotischen Behörden 24 Bars und riss sie teilweise auch ab.

Auch unser Hotel "The Elephant Crossing" lag an diesem Fluss, von wo aus wir einen beeindruckenden Blick auf diesen Fluss und die Berge dahinter hatten. Nachdem wir eingecheckt und unsere Zimmer zugewiesen bekamen, ging es nach einer Stunde schon weiter in das Dorf  Pha Thao, in dem die ethnische Minderheiten der Hmong fernab der Zivilisation leben. Von hier aus unternahmen wir eine Wanderung von 4 km durch die eindrucksvolle Landschaft, vorbei an Reisfeldern und dabei die Aussicht auf die Karstfelsen im Hinterland Vang Viens. Auf dem Weg zur Tham Loup Höhle, der vermeintlich schönsten Höhle der Region, konnten wir das Leben der Einheimischen aus nächster Nähe an einem kleinen Fluss, eher einem Bach beobachten.

Am Eingang angekommen, bekam jeder eine Kopflampe und es ging in die Höhle hinein. Nach 50 m rutschte ich aus und landete im Lehmmatsch. Ab meinen Knien war ich nun voller Lehm, und als wir wieder am Ausgang mit Restaurant ankamen, stieg ich dort erst einmal bis zu den Knien samt Schuhen in das Wasser um mich zu säubern.

Der Bus holte uns auf halben Weg wieder ab und fuhr uns zum Hotel zurück. Hier saßen wir dann zum Abendessen auf der Restaurantterrasse am Fluss und genossen diesen wundervollen Ausblick zum Sonnenuntergang in den Bergen.

 

10. Tag - Vang Vieng - Xieng Khouang - Phonsavan

Nach dem Frühstück hieß es wieder Kofferpacken, bzw. schließen, denn eigentlich lebte wir immer nur aus den Koffern, es lohnte sich einfach nicht, diese auszupacken. Es ging nun 250 km weiter in die Provinz Xieng Khouang.

Wir fuhren durch die hohen Berge in die Stadt Phonsavan. Die Fahrt war sehr abenteuerlich, denn auf den steilen Bergstraßen und Serpentinen gab es keine Straßenabgrenzung, keine Leitplanken. Wir sahen wunderschöne Landschaften und fuhren an zahlreichen Bergdörfern mit unterschiedlichen Baustilen vorbei, hier erklärte uns unser Guide den Unterschied der einzelnen Völker. Als wir das Bergmassiv wieder verließen änderte sich auch die Vegetation, wir kamen uns vor wie im Allgäu. Keine Palmen, viele Laubwälder und noch mehr steile Wiesen mit Kühen. Von weitem schon sahen wir die Stadt Phonsavan. Hier führte im Vietnamkrieg der Hoh-Chi-Minh Pfad entlang, weswegen die Amis hier viel zerbombt hatten.

Unser Hotel "Vansana Plain of Jars" lag an einem Hügel und wir hatten einen schönen Blick auf die Stadt und die Umgebung. Am Mittag besuchten wir einen einheimischen Markt und der Abend war uns frei gestellt. Wir trafen uns in der Lobby und liefen in die Stadt, wo wir wieder ein kleine einheimisches Restaurant fanden. Hier gab es wieder die übliche Bestellung 9/2/3 und leckeres Essen. Der Weg zurück zum Hotel war sehr abenteuerlich, denn die Nebenstraßen waren nicht beleuchtet. Also mussten die Lichter-Apps der Smartphones herhalten. Zurück im Hotel gab es wieder einen Absacker auf der Terrasse.

 

11. Tag - Phonsavan - Ebene der Tonkrüge

Die Ebene der Tonkrüge bezieht sich auf Drei Bereiche in dieser Region. Am Eingang wurden wir darauf hingewiesen, auf den markierten Wegen zu bleiben, denn es gibt hier noch sehr viele Minen, die von den rotem Khmer im Vietnamkrieg vergraben wurden und weiterhin sehr gefährlich waren bzw. sind. Noch heute sind Minenräumkommandos wie das MAG dabei diese zu suchen und zu vernichten. Zuerst fuhren wir nach Thong Hai Hin, die erste und größte Stätte der Tonkrüge. Nachdem die Behälter auf der Ebene der Tonkrüge über lange Jahre hinweg in Vergessenheit gerieten, wurden diese in den 30er Jahren von Madeleine Colani, einer französischen Archäologin neu entdeckt. Die Archäologin benannt das Alter ihrer einzigartigen Fundstücke, die sich auf 100 Stätte verteilen, auf 1700 - 2300 Jahre. Die größten Krüge haben ein Gewicht bis zu 5 Tonnen. Auch die beiden anderen Stätte, die wir besuchten, waren sehr beeindruckend. Die Nutzung der verwitterten Steingefäße liegt genauso im Dunkeln wie die Tatsache, dass sie auf mehreren Ebenen verteilt sind. Wurden die Krüge als Urnen benutzt oder zur Lagerung von Lebensmitteln? Oder tranken die urzeitlichen Riesen aus ihnen ihren Reiswein?

Als wir an Ebene zwei ankamen, sahen wir das MAG-Team in ihren Fahrzeugen. Von weitem hörten wir eine Lautsprecherdurchsage und kurze Zeit später einen lauten Knall ... BUMM ... eine weitere Mine wurde zerstört.

Dazwischen besuchten wir noch die Provinzhauptstadt Muang Khoun. Sie wurde von Chao Noi Muang gegründet und war die Hochburg der königlichen Familie von Xieng Khouang. Die interessanten Ruinen sind alles, vom einstigen Königreich, das für die Schönheit der vielen Tempeln und Stupas bekannt war, übrig geblieben ist. Sie alle wurden durch jahrelange Plünderungen, Invasionen durch gegnerische Länder und den folgenden intensiven Bombardierungen im Krieg zerstört. Die Ruine von Wat Pia enthält einen riesigen sitzenden Buddha, der ein Einschussloch in der Stirn hat. Er stand einmal in einem prächtigen Tempel, von dem aber nur die Grundmauern übrig geblieben sind. Der Tempel soll auch nicht wieder um diesen Buddha aufgebaut werden, er soll als Mahnmal für dieses sinnlose Bombardement der Amerikaner stehen bleiben.

Dazwischen besuchten wir noch ein Dorf, in dem Hauptsächlich Glasnudeln hergestellt wurden. 

Zurück im Hotel ging es wieder zum duschen, dann Stadt (9/2/3) und einen Absacker auf der Terrasse.

Am Morgen hieß es wieder Kofferpacken.

 

12. Tag - Phonsavan - Bergabenteuer - Luang Prabang

Nachdem alle Koffer im Bus verpackt waren, ging es 310 km weit nach Luang Prabang, der einstigen Königs und Hauptstadt. Wieder ging es zurück durch die hohen Berge, unser Busfahren hatte ziemlichen Spaß mit den steilen Straßen und den engen Kurven und Serpentinen. Zu viel Spaß, denn mitten in den Bergen, ca. zur Hälft, gab es einen lauten Knall und es knatterte direkt unter mir. Wir fuhren noch ein paar Kilometer, bis wir endlich hielten. wir stiegen aus und sahen, dass vom hinteren Doppelreifen, der Innere geplatzt war. Mit halber Geschwindigkeit fuhren wir weiter durch die Berge, jeder der uns sah muss von diesem ohrenbetäubenden Geräusch erschrocken sein, denn die Blicke zum Bus waren schon komisch mit anzusehen, sogar Hunde flohen vor uns. An einem Restaurant in den Bergen 30 Kilometer nach dem Platzer, stiegen wir aus und der Busfahrer fuhr zurück um einen Reifenservice zu suchen. In der Zeit gab es für uns erst einmal ein gutes Mittagsessen und wir warteten danach auf den reparieren Bus. Dieser kam dann nach 2 Stunden wieder zurück, aber nicht repariert. Also ging es mit halber Geschwindigkeit auch den Bergen weiter bis nach Luang Prabang.

Da hier die Fahrt in der Stadt mit großen Reisebussen nicht erlaubt war, stiegen wir an einem Parkplatz in zwei kleiner Busse um. Unser Hotel für die nächsten 3 Übernachtungen war das "Le Vang Bua Villa". Hier ging es nach der Zimmerverteilung, das Glück war uns hold, denn wir hatten wieder ein Zimmer im Erdgeschoss direkt am Pool, in jenen diesen. Nach der üblichen Bestellung 9/2/3 trafen wir uns zum Abend an der Rezeption, denn unsere Guide stellte uns vor die Wahl entweder Nachtmerkt in Luang Prabang oder besuch seines eigene Biergartens mit Musik, Essen und Trinken. Alle entschieden sich für den Biergarten, also holte er uns um 19 Uhr am Hotel mit seinem Pick-Up ab. Bei 17 Teilnehmern musste er halt zwei Mal fahren. Einige im Auto, die anderen hinten auf der Ladepritsche. Sein Biergarten war randvoll mit vielen jungen Leuten, lauter Musik und sehr gutem Essen; kein Wunder, dass er den Job als Reiseleiter nur noch nebenbei macht, der Biergarten wirft genug Profit ab, welches er auch selbst grinsend bestätigte.

Später brachte er uns auch wieder zum Hotel zurück.

 

13. Tag - Luang Prabang - viele Tempel - Radtour

Die Stadt hat uns vom ersten Moment an fasziniert. Luang Prabang bezaubert mit historischen Tempeln und Kolonialgebäuden und liegt zwischen den Flüssen Nam Khan und dem mächtigen Mekong. 1995 wurde die Stadt vollständig zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Zuerst besuchten wir den lokalen Morgenmarkt, hier erlebten wir die farbenfrohe Vielfalt, welche von Früchten, Gemüse, Fleisch bis hin zu Kräutern und exotischen Gewürzen reicht.

Nun ging die große Tempelrundfahrt los, wer wollte, konnte sich ein Fahrrad leihen und diese Strecke mit unserem Guide zurück legen. Inge und ich und 3 andere aber bevorzugten den kleinen Bus. Die Vielzahl der Tempel in Luang Prabang ist schon beeindruckend. Besucht haben wir u.a. die Tempel Wat Visoun den ältesten noch genutzten Tempel in der Stadt, dessen Geschichte bis ins Jahr 1513 reicht, dann Wat Mai und Wat Xieng Thong.

Nach dem Mittagessen überquerten wir den Nam Khan Fluss und fuhren in ein nahegelegenes Dorf, wo wir eine traditionelle Weberei besuchten und den Einheimischen bei der Herstellung des Sa Papiers über die Schulter scheuen konnten.

Da der Nam Khan Fluss zwischen unserem Hotel und Luang Prabang lag, hatten wir am Abend die Möglichkeit, entweder per Tuck-Tuck eine längere Strecke bis in die Stadt, oder den kürzeren Weg zu Fuß über die berühmte Bamboo-Bridge zu laufen. Diese Brücke existiert nur 6 Monte im Jahr, bis sie vom Hochwasser der Flüsse eingerissen wird. Daher kostet der Fußweg hin und zurück 80 ct, welche an einem kleinen Kassenhäuschen zu bezahlen sind. Dieses Geld wird dann dafür verwendet diese Brücke dann wieder aufzubauen.

In der Stadt gingen wir nun über den sehr langen Nachtmarkt, kauften mehrere T-Shirts, welche sich später zu Hause von der Qualität beim waschen her als sehr gut heraus stellten. Am Ende des Nachtmarkts kamen wir in eine kleine Straße, die überdacht war. Links und rechts standen eine Unmenge Garküchen, es war hier voller Leben, viele Touristen und auch Einheimische lieben es hier zu essen. An vielen Garküchen, bekommst du einen Teller und kannst ihn dann voller Salate u.a. Dingen füllen und bezahlst danach für den vollen Teller. Oder du suchst dir etwas von der Auslage aus und bekommst es sofort gegrillt oder im Wok gegart. Einfach herrlich.

Anschließend ging es wieder über den Nachtmarkt zurück, die einen zur Massage und wir in eine französische Wein Bar, hier konnten wir endlich mal wieder günstig Wein trinken, es war Happy Hour. So ließen wir diesen Abend mal ohne 9/2/3 ausklingen.

 

14. Tag - Luang Prabang - Mönche - Kuang Sy Wasserfälle

An diesem vorletzten Tag hieß e erst einmal früh aufstehen, denn auch an unserem Hotel laufen wie jeden Morgen die Bettelmönche vorbei.Ein Marsch am frühen Morgen mit Abt, den Mönchen und Novizen jenseits der hölzernen Brücke gibt Einblicke in die Art und Weise des Zusammenbettelns eines Frühstücks, der Hauptmahlzeit am Tage. Man wird Zeuge der gesungenen Dankrituale, welche die Mönche allen vor ihren Häusern am Straßenrand ehrerbietig kniend wartenden Dorfbewohnern entgegenbringen. Vor den sattgrünen Farben des Waldes und der Gärten sind die orangen Roben der Mönche und die ockerfarbenen der Novizen bühnenreif. Jeder bekommt etwas Reis, eine kleine Frucht, ein bisschen Gemüse und ein wenig Fleisch in seine umgehängte Holzschüssel. Süßigkeiten oder andere Dinge, die sie nicht wollen, werden am einem separaten Platz wieder dezent abgelegt.

Nach unserem Frühstück fuhren wir nach Ban Hong Heo, einem Khmer-Dorf. Von hier aus wanderten wir 5 km zum Teil steil bergauf durch Reisfelder, Waldgebieten, Plantagen und wundervollen Aussichtspunkten, wovon die wenigsten etwas mitbekamen, denn die angebliche leichte Wanderstrecke hatte es in sich. Nach 1 km war mein T-Shirt schon so nass, dass es keine trockenen Stellen mehr gab. Unterwegs bekamen wir von dem örtlichen Führer Zuckerrohr zum probieren, welches sich als sehr lecker, süß heraus stellte.

Nachdem wir an den Kuang Sy Wasserfällen mitten im Urwald ankamen, gab es erst einmal eine Fotosession und anschließend ein Picknick direkt vor dem großen Wasserfall. Das Picknick stellte sich als mehrere Gänge Menü heraus. Sehr lecker.

Danach hatten wir 2 Stunden Zeit, welche jeder auf seine Art nutzte. Die meisten machten noch ein paar Fotos, gingen etwas wandern oder sind dann, wie wir in eine der vielen kleinen türkisfarbenen natürlichen Pools eingetaucht. Ich bin natürlich mal wieder abgeschmiert, es war sehr glatt und das Wasser sehr trüb und voller Steine.

Pünktlich holte uns der Bus wieder ab und es ging zurück nach Luang Prabang. Duschen, Pool, 9/2/3, Bamboo-Bridge. Dieses Mal gingen wir ein Restaurant gegenüber des französischen Weinlokals ;-)

 

15. Tag - Geburtstag - Elefanten - Heimflug über Hanoi

Der letzte Tag sollte noch einmal zwei Höhepunkte bringen, zum einen hatte ich Geburtstag und zum anderen war ein Besuch eines Elefantencamps geplant.

Schon zum Frühstück kamen die meisten Mitreisenden um mir mit einem kleinen Schokoküchlein zum Geburtstag zu gratulieren. Sehr süß, das hat mich sehr berührt.

Nach dem Frühstück ging es dann zum Elefantencamp 30 km außerhalb von Luang Prabang. Unglaublich was hier für ein Luxusressort gebaut wurde. Wer also das Geld hat, kann auch im Camp nicht nur Elefanten reiten, sondern auch "residieren" ... mitten im Urwald mit Blick auf den Nam Khan Fluss.

Wer wollte, konnte auf den Tieren reisen, runter zum Fluss und auf der andern Seite wieder hinauf. Inge stieg zwar auf, wollte aber gleich wieder runter, denn es gab keine Halteleine und man saß praktisch auf dem Nacken und konnte sich nur am Kopf festhalten. Das war ihr zu gefährlich und sie stieg wieder ab. Ich bliebe dann bei ihr und wir sind mit dem Boot wieder zurück gefahren. Auf dem Weg fuhren wir noch auf die andere Seite zur Babyelefantenstation. Als nun alle unsere Mitreisenden ihren Ritt hinter sich hatten, eine fiel dann doch noch ins Wasser und war nass, trafen wir uns hier und von da aus ging es noch einmal mit zwei Booten zu einer kleinen Bootsfahrt auf dem Fluss. Zum Abschluss gab es dann noch ein Mittagessen im Elefantencamp und danach fuhren wir zurück Richtung Luang Prabang. Unterwegs besuchte wir noch das Grabmal des Forschers Henri Mouhot, dem Wieder-Entdecker von Angkor.

Zurück im Hotel hieß es nun endgültig Kofferpacken, da wir aber erst spät Abends abflogen, konnten wir mit dem Hotel aushandeln 2 Zimmer zu behalten, um uns noch eine Weile im Hotel bzw. dem Pool bis zum Abflug aufzuhalten. Nach 3 Stunden Pool war nun auch die Zeit gekommen, zu duschen und sich reisefertig zu machen. Die Männer in dem einen, die Frauen in dem anderen Zimmer.

Pünktlich wurden wir von unserem liebevollen Guide Humpan abgeholt und zum Flughafen gebracht und sich hier von uns verabschiedete.

Das einchecken war unproblematisch und als wir mit einer Propellermaschine abflogen, machte der Flughafen die Lichter aus, denn von Luang Prabang fliegen täglich nur wenige Maschinen.

In Hanoi angekommen hatten wir 2,5 Std Aufenthalt, in einem Duty-Free Shop gab es mehrere Whisky zum probieren, das nutzte ich natürlich aus und testete den Johnny Walker Blue Label für 160 $ oder einen Ballantines 21 Jahre beides sehr lecker.

Der Abflug war pünktlich und wir landeten am nächsten Morgen um 6 Uhr in Frankfurt und um 9 Uhr waren wir wieder zu Hause.

 

Wie schon vorher geschrieben, Luang Prabang bzw. Laos hat es uns angetan. Hier ist es so schön, man kann noch so viel entdecken, in den Norden wollen wir unbedingt noch, wir haben die Adresse von unserem Guide und werden das auch eines Tags noch nachholen.